Knochenaufbau

Knochenaufbau Sinuslift vorher und nacher

Wann ist Knochenaufbau / Sinuslift nötig?

Wann muss bei einer Implantation Knochen aufgebaut werden?

Bei einer erfolgreichen Implantation spielt die Qualität des Knochens die bedeutendste Rolle. In den Knochen wird das Implantat eingesetzt, der Knochen muss also einen sehr guten Substanz haben, weil der künstliche Zahnwurzel im Knochen eingebettet wird. Während der Einheilphase muss das Implantat im Knochengewebe sich verknöcheln, deswegen ist es wichtig dass Kieferkamm genug Volumen hat, damit das Implantat auch verwachsen kann.

Der Implantologe entscheidet sich für Knochenaufbau, wenn der Kieferkamm weniger als 8 Millimeter Höhe und 5 Millimeter Breite hat.

Bei Sinuslift werden patienteneigenes Gewebe, Knochenersatzmaterial alleine oder manchmal auch mit Eigenknochen kombiniert oder Membran verwendet. Bei grösseren Operationen in bedeutenden Zahnkliniken kann es auch zur Verpflanzungen aus dem eigenen Beckenknochen kommen. Bei normalen Knochenaufbau werden die Eingriffe mit örtlicher Betäubung und ambulant gemacht. Nach Sinuslift gibt es manchmal zuerst eine Heilungszeit von mehreren Monaten, und erst nachher kann man Implantate setzen. Aber es gibt auch Fälle, in denen die Implantation mit Knochenaufbau zusammen erfolgen kann.

Wenn der Kieferkamm zu schmal ist, verwendet man eine spezielle Technik, dass heisst: Sinuslift. Mit dieser Methode wird der Kieferhöhlenboden angehebt durch den Zahnarzt. Die Schleimhaut der Kieferhöhle wird vom Implantologen vorsichtig gelöst und nach oben gedrängt. So entsteht ein Hohlraum zwischen Schleimhaut und Kieferkamm und dieser wird mit Knochenersatzmaterial oder mit patienteneigenem Knochen aufgefüllt. So wird der Knochen stark genug sein nach der Heilungszeit den künstlichen Zahnwurzel zu halten.

Besprechen sie Ihren Fall mit Ihrem Implantologen und lassen Sie sich von ihm beraten!